Beachsoccer in Gera: Ein Tor entscheidet im Sand
von Jens Lohse

Beim Beachsoccer-Nachwuchscup behalten die drei JFC-Teams die Oberhand. Auch ehemalige Kicker schauen auf dem Markt vorbei. Die Entscheidung fiel im letzten Spiel.


Acht Mannschaften kämpfen beim D-Junioren-Turnier auf dem Geraer Markt um den Sieg. Am Ende gewinnt der JFC Gera III. (Foto: Jens Lohse)

Die Entscheidung fiel im letzten Spiel. Bis dahin waren die D-Junioren des JFC Gera I und des JFC Gera III ohne Niederlage durch das Beachsoccer-Turnier auf dem Geraer Markt marschiert. Aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses reichte der dritten Mannschaft zum Abschluss ein Unentschieden zum Turniersieg.

Die frühe Führung nach wenigen Sekunden durch Kahled Al Hamwieh verbesserte die Ausgangsposition des JFC Gera III nochmals. Gemeinsam mit Hasan Shikh Mous, Jannik Bergner und Anton Voigt verteidigte er den wertvollen Vorsprung und musste nur noch den 1:1-Ausgleich durch Max Kahle hinnehmen. "Wir trainieren die ganzen Ferien durch. Auf Sand ist aber auch für uns Neuland. Das haben wir noch nicht geübt", meinte Anton Voigt nach Turnierende. Zuletzt war für die U 13 Rang drei bei einem Turnier in Saalfeld herausgesprungen.

Der "unterlegene" JFC Gera I mit Nico Peißker, Max Kahle, Ben Polz und Robin Rößler nahm dem Ausgang sportlich. Die zweite Mannschaft auf Rang drei komplettierte den Triumph des Gastgebers. Dahinter ordneten sich der FV Bad Klosterlausnitz, der SC 1903 Weimar mit seinen beiden Teams und die SG Berlstedt/Ballstedt ein.

Weimars Trainer Christian Grosser freute sich über die willkommene Abwechslung. "Das ist eine richtig coole Sache. Heute steht der Spaß im Vordergrund. Es gibt keinen Druck. Außerdem dient das Turnier der Teambildung", verriet er. Elly Jäger vom FV Bad Klosterlausnitz war mit Rang vier nicht ganz zufrieden. Fünf Tore hatte die Zwölfjährige erzielt, die eigentlich für den Bundesliga-Nachwuchs des FF USV Jena kickt und diesmal als Gastspielerin fungierte. In Gera führte sie die Jungen ihres Teams. Auch einige Ex-Fußballer standen an der Bande. Rene Seib beobachtete die Aktivitäten seinen Sohnes. "Die Veranstaltung hier auf dem Markt ist eine tolle Sache und hätte noch viel mehr Außendarstellung verdient", so der Krankenpfleger. Der einstige 1. SV-Angreifer Michael Sobek schaute seinem Sohn Lucas vom Simsonbrunnen zu.

Gutes Niveau

"Nach der langen Corona-Pause ist jede Spielpraxis willkommen. Die Kinder müssen erst wieder lernen, dass es nicht nur Computer und Handys gibt. Es ist gut, dass sie hier beschäftigt sind", erzählte er. Vorbildlich unterstützt wurde die Veranstaltung von Kevin Schulz vom Kanitz.

Jedem teilnehmenden Kind stellte er ein Mittagessen und Getränke getreu dem JFC-Motto "Unterstütz die Jugend Deiner Stadt!" frei zur Verfügung. Auch Turnierorganisator Ralf Panck zog ein positives Fazit. "Was die Jungs hier fußballerisch geboten haben, konnte sich sehen lassen. Ich wäre wahrscheinlich nach einem Spiel im Sand platt gewesen. Das Niveau war hoch, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Kinder in der Ferien sind", äußerte er sich.







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