JFC Gera hält mit Leistungszentren mit
von Jens Lohse

Der JFC Gera hat erneut für die Talenteliga der D-Junioren gemeldet. Der Verein hat einen großen Spieler-Aderlass zu ertragen, konnte aber drei neue Spieler aus dem Umkreis verpflichten.


Mit Anton Voigt (FSV Berga), Raphael Fleischer (SG Naitschau) und Lukas Schmidt (FSV Gößnitz) hat sich der JFC Gera schon mit drei Neuzugängen für die Talenteliga-Saison 2021/22 verstärkt. (Foto: Jens Lohse)

(OTZ, 06.07.21) Auch in der Saison 2021/22 hat der JFC Gera für die Talenteliga der D-Junioren gemeldet. Von Anfang an ist der Geraer Ausbildungsverein an diesem Projekt beteiligt und schaffte es schon einige Male, den Nachwuchsleistungszentren aus Jena und Erfurt das Fürchten zu lehren. "Das ist unser Anspruch, wobei es uns gar nicht so sehr um die Ergebnisse, sondern mehr darum geht, wie sich unsere Talente entwickeln. Dass man sich natürlich am besten entwickelt, wenn man auch Erfolg hat, das versteht sich von selbst", sagt Nachwuchsleiter Olaf Wenzel. Die Tabellenstände sprechen dafür, dass man beim JFC Gera vieles richtig zu machen scheint. In der Saison 2018/19 musste man sich als Zweiter nur dem FC Rot-Weiß Erfurt beugen und ließ den FC Carl Zeiss Jena um sechs Punkte hinter sich.

Zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Spielzeit 2019/20 hatten die Geraer zum zweiten Mal die Erfurter bezwungen und führten punktgleich mit Jena die Tabelle an. 2020/21 gab es ein kleines Tief, wobei auch nur vier Partien ausgetragen wurden. "Die Talenteliga an sich ist eine gute Idee. Allerdings ist der Aufwand sehr groß. Der ist gerechtfertigt, wenn die Leistungsdichte größer wird und die Spieler Woche für Woche gefordert sind. Aber das ist leider nicht der Fall. Zuletzt hat man es beim TFV nicht geschafft, die Liga mit zwölf Vereinen zu befüllen. Auch für 2021/22 haben nur neun Teams gemeldet", kritisiert Olaf Wenzel.

JFC-Talente nach Jena und Erfurt gewechselt

Die fußballerische Qualität beim JFC Gera ist den Nachwuchsleistungszentren nicht verborgen geblieben. Mit Julian Hoyer (Erfurt), Richard Rühling, Paul Kampe. Henry Krause (alle 2006), Pepe Lorenz, Jawad Hosseini (beide 2007), Justus Eisenträger und Lewin Reimann (alle Jena/beide 2008) kicken fast zwei Handvoll einstiger JFC-Talente bei den größeren Thüringer Klubs.

Für Trainer Marcel Panzner ist die Talenteliga in erster Linie eine gute Sichtungsmöglichkeit für die Leistungszentren, die sich allerdings seit der Saison 2020/21 in ihrer eigenen NOFV-Liga tummeln, da die Talenteliga die Erwartungen an ein gehobenes Niveau nicht erfüllen könne. "Ich habe schon 2018/19 die Anfänge der neu geschaffenen Liga als Trainer miterlebt. Jetzt bin ich gespannt, ob sich drei Jahre später etwas verändert hat." Beim JFC Gera bereitet man die Jahrgänge 2009 und 2010 akribisch auf die neue Aufgabe vor.

Mit Anton Voigt (FSV Berga), Raphael Fleischer (SG Naitschau) und Lukas Schmidt (FSV Gößnitz) waren die Scouts im Geraer Umland in Sachen Neuzugänge ziemlich aktiv und erfolgreich. "Nur so können wir unserem eigenen Anspruch gerecht werden", sagt Olaf Wenzel.


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