JFC Gera kantert Wismut im Stadtduell der A-Junioren-Verbandsliga nieder
von Jens Lohse

Mit einem 7:1-Derbysieg bei Wismut übernehmen die A-Junioren des JFC Gera die Tabellenführung in der Verbandsliga


Auch von zwei Wismut-Verteidigern ist JFC-Doppeltorschütze Markus Klotz (Mitte) nicht zu halten. (Foto: Jens Lohse)

(OTZ, 09.11.20) Mit einem 7:1-Kantersieg im Stadtderby der A-Junioren-Verbandsliga-Staffel 1 bei der BSG Wismut hat der JFC Gera die Tabellenführung übernommen. Dennoch geht Trainer Dominik Seidel mit gemischten Gefühlen in die Corona-Pause.

„Natürlich hoffen wir darauf, dass es im Dezember weitergeht. Allerdings weiß das derzeit niemand", so der 26-jährige Immobilienkaufmann aus Jena, der fast täglich nach Gera pendelt, weil er in Heinrichsgrün nicht nur die A- sondern auch die B-Junioren trainiert. „Ein bisschen Verrücktheit gehört schon dazu. Organisatorisch muss ich jeden Tag eine kleine Meisterleistung vollbringen. Ganz viele gelbe Zettel kleben auf meinem Schreibtisch auf Arbeit, damit ich nichts vergesse", verrät Dominik Seidel und ergänzt: „Ich würde das alles nicht auf mich nehmen, wenn ich nicht das Gefühl hätte, etwas zurückzubekommen."

Die JFC-Junioren finden sich immer besser zurecht. Nach einem etwas holprigen Saisonstart mit Auswärtsunentschieden in Neustadt (1:1) und Jena-Zwätzen (2:2) hat die Mannschaft langsam Betriebstemperatur erreicht. Viele Spieler in der Elf gehören dem jungen Jahrgang an. Keiner sticht besonders hervor. Gemeinsam ist man aber so stark, dass man sich vor keinem Gegner zu fürchten braucht. Bedenkt man, dass mit Franz Hoffmann und Daniel Zschille zwei A-Junioren schon bei den Westvororte-Männern in der Thüringenliga kicken, dann scheint das JFC-Potenzial fast unerschöpflich.

„Wir wollen diesen Weg gehen, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Die Spieler sind bei Westvororte gut integriert. Die Perspektive ist da", sagt Dominik Seidel. Zuletzt durfte mit Florian Graupner im Landespokal in Stadtroda ein weiterer A-Junior ran und schoss kurz nach seiner Einwechslung das 2:1-Siegtor. „Für Florian war dieser Einsatz ein Bonbon, eine Belohnung für seine starken Leistungen bei uns", lobt der Trainer.

Auch im Stadtderby trug sich Graupner in die Torschützenliste ein. Nach einer schwachen ersten Hälfte und einer knappen 2:1-Führung drehte der JFC spürbar auf und erzielte noch fünf weitere Treffer. Neben Graupner waren Markus Klotz (2), Marko Meakics (2), Jason Dinter und Adrian Steffen erfolgreich. Richtig zufrieden war man im Gäste-Lager nicht. Vor der Pause hätte man in der Defensive zu oft die falschen Entscheidungen getroffen, so Dominik Seidel, der mit seinem Team möglichst die Staffel gewinnen will, um die Meisterrunde zu erreichen.

Doch das ist Zukunftsmusik. Auch im Landespokal ist der JFC noch dabei. Nach einem 8:1-Erfolg in Meiningen geht es im Viertelfinale zur SG Walschleben, die eine Runde zuvor die starken Neustädter 4:1 ausgeschaltet hatte. 






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